Pink Ladys Triathlon-Blog

Das Leben ist zu kurz um normal zu sein!

Was Triathlon aus einem macht…

Hallo liebe Leser,

länger gabs es hier kein Update. Das liegt einfach daran das wir durch unser Training nur ganz selten dazu kommen. Gestern Abend, als ich mal wieder auf meinem Heimtrainer saß und meine 40 Km abstrampelte habe ich mal für mich ein Resümee der gesamten Zeit von Oktober 2013 bis heute gezogen. Also vorneweg: Wir haben so viel erreicht. Wir sind topfit und bewegen uns in sportlichen Spähren, in denen wir uns letztes Jahr nicht im Traume gesucht hätten. Ich hab gemeinsam mit Steffi meine Angst in einem See zu schwimmen einfach so überwunden. 16 Jahre aus Angst in keinem See gewesen. Und dann sind wir einfach los geschwommen. 1000m quer auf die andere Seite des Sees.
Einfach unglaublich! Noch Tage später war ich völlig von der Rolle, das es so grandios geklappt hat.

Nun zum eigentlichen Thema. Klar körperlich haben sich sowohl bei Steffi als auch bei mir deutlich sichtbare Veränderungen eingestellt. Wir haben Kondition! Wir haben Kraft! Das waren von meiner Seite auch die Dinge an die ich vorerst auch hauptsächlich gedacht habe, als ich mit Triathlon begann. Was mich jedoch völlig erstaunt sind die Veränderungen auf mentaler Ebene. Hier tun sich Dinge, die man vorher sicher so nicht erwartet hätte. Ich habe sportliche Erfahrungen gemacht, die sicher nicht schön waren, ich bin an meine Grenzen gegangen, aber leider auch das ein oder andere Mal darüber hinaus. Ich hab im Wald vor Monaten mit schwerster Übelkeit gekämpft und hab gedacht ich falle jeden Moment ins Koma. Ich habe dadurch gelernt an meine Grenzen zu gehn. Das kann ich nun, weil ich weiß wo diese Grenzen überhaupt sind. Der wichtigste Punkt ist jedoch für mich, das ich mein Leben wieder liebe. Mit all dem Stress, all den täglichen Herausforderungen. Ich nehme das alles als ein großes Geschenk. Wir sind gesund, wir können Sport machen, uns geht es finanziell so gut, dass sogar noch eine Triathlonausrüstung drin war. Ich will nicht mehr vor mich hin leben sondern ich spiele aktiv mit und gestalte. Ich lege mehr Wert drauf Dinge zu tun die mich glücklich machen. Das sollten wir übrigens alle tun. Danken für dieses Leben, denn wir haben nur das Eine.

Und eh hier ein falscher Eindruck entsteht: Triathlon ist ein knallharter Sport. Eigentlich gleich 3. Es braucht viel Zeit und noch mehr Motivation um ihn auszuüben. Und er bereitet beim Training große Schmerzen. Schmerzen mit denen man umgehen können muss um immer besser zu werden. Und man muss lernen zu unterscheiden, wann der Schmerz noch gut ist und wann man seinem Körper Schaden zufügt. Und für die die Probleme haben sich für Sport zu motivieren: Ja, wir zweifeln auch oft, ja, ich habe gestern auf meinen 40km Rad oft überlegt, ob ich jetzt einfach aufhöre. Als ich fertig war, fragte ich mich, ob ich wirklich noch aufs Laufband muss. Auf dem Laufband fragte ich mich, ob ich doch etwas langsamer mache… Ich kann euch alle beruhigen. Diese Gedanken hat jeder. 😉

Was zu guter letzt aber das wichtigste ist bei all der Schinderei: Spaß haben und alles mitnehmen, was dieser großartige Sport an positiven Effekten mitbringt!

In diesem Sinne: Das Leben ist zu kurz…

Manuela

Zitat aus dem Film Akte Jane ;-): „Wissen Sie, was das Beste am Schmerz ist?“ – „Nein, das weiss ich nicht!“ – „Er lässt Sie wissen, dass Sie noch nicht tot sind.“

Laufen bei Gewitter

Was macht man am Pfingstmontag? Na klar. Sport natürlich. Da es tagsüber total warm war wollten wir warten bis die Sonne weg ist und dann auf Grund der Hitze eine ganz langsame Runde drehen. Das es anders kam brauche ich ja nicht zu erwähnen. 😉
Wir waren so ca. 2Km unterwegs, als wir uns entschlossen umzudrehn, weil am Himmel doch sehr dunkle Wolken hingen. Kurz danach setzte Wind ein.
Wir waren noch ca. 1,5 Km vom Auto entfernt, als der Wind zu Sturm wurde und sowohl uns als auch den Hund mühelos von der einen Straßenseite auf die andere schob. Das wir auf Grund dessen immer schneller wurden versteht sich von selbst. Blätter und Dreck flog rum, Regen setzte ein, es blitzte heftigst. Mitten im Feld nicht unbedingt der „place to be“ bei Gewitter.
So wurde diese Runde die schnellste je gelaufene. 😂 Wir waren heilfroh als wir das Auto erreichten! Das wir mittlerweile pitschnass waren war dann Nebensache.

Gruß
Manuela

Mit einem Messer im Rücken…

… gehn wir noch lange nicht nach Hause 😉

So oder so ähnlich muss ich mir gedacht haben, als ich auf die Idee kam wir könnten auch noch beim Bonner Nachtlauf teilnehmen.
Steffi die Verrückte musste ich natürlich nicht lange bitten. Wer diesen Blog aufmerksam liest hat das bereits gemerkt.
Schnell werden wir nicht sein. Aber ankommen werden wir. Und dann hoffentlich glücklich sein.

Wir wollen einfach mal ein bisschen Wettkampfluft schnuppern, da wir ja sowas noch nie gemacht haben.

Wer nun auch noch mitmachen will kann sich hier anmelden. 😉

Bis dann ihr Lieben

Manuela

Eine Fahrt zur Arbeit…

Hallo ihr Lieben,

lange nix geschrieben. Aber ich muss mal wieder ran. Steffi meint ich könne euch meine Kettenstory nicht unterschlagen und sie hat recht. Auch das gehört dazu:

Vor ca. 2 Wochen wollte ich nachdem es freitags so gut geklappt hatte mit dem Rennrad zur Arbeit zu fahren am Montag direkt wieder fahren.
Gut, der Hintern tat noch etwas von der letzten Tour weh, aber da kennen wir ja nix. 😉
Hoch motiviert und auf Bestzeitkurs radelte ich Richtung Bonn. Nach ca. 10 Km erwartet mich ein ganz kurzer aber steiler Berg am Graurheindorfer Hafen.
Da ich das ja weiß, begann ich schon mit dem runterschalten. Gerade auf der Hälfte wollte ich ein drittes mal runterschalten. Es macht klack, es macht krach und ich trat ohne Widerstand.
Gott sei Dank kam ich schnell aus den Pedalen. Ich drehte mich rum und sah ein paar Meter hinter mir meine Kette liegen.

Unter lautem Protest schob ich mein Rad an den Rand und begutachtete alles. Fazit: Kette gerissen->nix zu machen!
Wut entbrannt wechselte ich auf meine mitgebrachten Sommerschuhe und stapfte Richtung Bushaltestelle.

Vorher hatte ich mir natürlich die Kette gut angefasst und somit schwarze Finger. Ein Glück: Ich hatte wenigstens etwas Geld eingesteckt und konnte so den Bus bezahlen.
Von Graurheindorf ging es zum Hauptbahnhof und dann mit der Bahn Richtung Godesberg.
Mit welcher Laune ich auf der Arbeit ankam brauche ich hier glaub ich nicht weiter zu erläutern. 😉

Am Nachmittag versuchte ich natürlich so schnell es geht eine neue Kette an mein Rad zu bekommen.
Die freundliche Fahrradwerkstatt in Bornheim City hatte es nicht nötig mir die Kette zu wechseln.
Man habe zu tun und ich müsse 3 Wochen warten. Bis dahin werden nur bei ihnen gekaufte Räder repariert.
FÜR NE KETTE???

Is klar, dachte ich mir! Gott sei Dank ticken in Waldorf bei Zweirad Regh die Uhren anders.
Abends brauchte ich das Rad hin und am nächsten Tag hatte ich eine neue Kette. Für 10 Euro Montagekosten.
So geht übrigens Service. 😉

Im Nachhinein bin ich froh, das es jetzt passiert ist und nicht beim Triathlon. Wo das Rad dann hingeflogen wäre erläutere ich jetzt auch nicht weiter. 😉
Einziger Nachteil war noch das ich mir in den tollen Sommerschuhen Blasen gelaufen hatte und einige Tage mit dem Training aussetzen musste.

Manuela

Endlich mal wieder zusammen laufen – Haben wir zwei das vermisst!
Leider zwingt uns unser unterschiedliches Tempo momentan überwiegend getrennt zu laufen.
Manuela hat ja Gott sei Dank ihr Laufband zu hause und arbeitet hart daran Ihren blöden Puls in den Griff zu bekommen (der will nicht so wie Sie will).
Trotzdem haben wir beschlossen einmal die Woche zusammen zu laufen. Das ist dann Ihre schnelle und meine langsame Lange Runde denn auch das muss man trainieren damit der Körper seine Energie aus den Richtigen Zellen verbrennt (hat mir die schlaue Manuela erklärt) 😀

Und wir geben nicht auf Tschakkkkkaaaa wir schaffen das :-*

Steff + Manuela

RadTraining (21.05.14)

Na dann fahren wir mal los! „Ohhhh schon ganz schön spät na dann müssen wir extra schnell fahren um pünktlich auf der Arbeit an zu kommen!“ 🙂
Das eigentliche Training findet ja eh erst nach der Arbeit statt auch wenn da nicht viel Zeit ist weil ich noch eine Verabredung habe zur Schlüsselübergabe einer unserer Mieterwohnungen.
Aber wer braucht denn Zeit für sein Training!
Es lief verdammt gut und ich wäre am liebsten noch ewig weiter gefahren weil das Wetter so unschlagbar
gut war. Nach 25km quer durchs Feld und mal wieder strecken die ich bis jetzt noch nicht kannte kam ich glücklich zu Hause an 😀

Bis bald
Steffi

Lauftraining bei Sonnigen 27° (19.05.14)

„Ganz schön Heiß“ dachte ich mir als ich gegen 17:40 los gelaufen bin. Unser Training begann im Oktober und somit hatte ich noch keine Erfahrung mit solchen Temperaturen! Schnell merkte ich das es im Feld und der prallen Sonne definitiv viel zu heiß ist und wir demnächst spät am Abend oder doch im Wald laufen gehen müssen damit wir nicht einen Hitzeschlag bekommen.
Ich habe mich tapfer geschlagen und war froh als ich wieder zu Hause angekommen bin. Seit diesem Tag weiss ich wie Manuela sich bei unserem 10km lauf gefühlt haben muss. 😉

Liebe Grüße
Steffi

Alles Rund um’s Rad

Was braucht man alles?

Einen Helm sehr wichtig man ist ja doch ein bißchen schneller jetzt unterwegs! Selbst Mutti fand den super und wollte Ihn haben 🙂

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Passende RadSchuhe natürlich auch getreu dem Motto der PinkLadys überall muss pink drin sein 🙂

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Trikots & Hosen:
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Fehlen noch unsere Pedale (Look Keo) extra für Anfänger 🙂
Ich hab auch direkt bei unserer zweiten Trainigseinheit mal Fallen in Zeitlupe geübt 😀

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Ein Rennrad muss her….

Damit man vernünftig trainiere kann braucht man natürlich auch eine ordentliche Ausrüstung und nicht zu vergessen ein gutes Rennrad. Aber woher nehmen wir ein gutes Rennrad das kein Vermögen kostet und wir uns sicher sind auch noch gut beraten zu werden?
Da kam mir die Idee einen alten freund zu fragen der schon sein Leben lang Rennrad fährt. Mitlerweile lebt er in Andalusien und ist Geschäftsführer einer eigenen BikerStation. Und wie es unser Glück wollte war gerade Saison ende und wir konnten ein echt gutes Rennrad (Focus Variado 2.0) in sehr gutem Zustand und mit top Beratung ergattern.

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An dieser Stelle möchte ich Deniz Tuzcu ganz herzlich danken!

Gestern war es so weit. Nach dem ganzen schlechten Wetter haben wir das trockene Wetter genutzt um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Bei mir sind das 16,5 Km, bei Steffi etwa 8. Um also auf eine ordentliche Kilometerzahl zu kommen, musste sie schon erfinderisch werden und einige Schlenker fahren. Aber wer Steffi kennt weiß, das ihre Kreativität fast grenzenlos ist. 😉
So schloss ich dem Tag mit 33 und Steffi den Tag mit 20 Km ab.
Der Rückweg war wie immer etwas beschwerlicher. (Westwind lässt grüßen) Ich hatte Glück und konnte einen anderen zügigen Radler jagen und mich so gut motivieren das Tempo zu halten. 😀 Steffi ließ gestern jagen was auch seinen Reiz hat. Hihi.
Nächste Woche wird tolles Wetter. Wiederholung also nicht ausgeschlossen.

Wir lesen uns
Manuela